Ziele setzen und auch als Erwachsene noch träumen

Wie wir mit Zauberumhang und Einhörnern uns und unsere Kinder glücklich machen.

In diesem Beitrag geht es um unsere Träume. Was ist aus ihnen geworden? Sollten wir die einfach vergessen? Waren die wichtig? Sind die noch wichtig? Warum die Erfüllung unserer Träume uns glücklich machen und warum die Verwirklichung genauso wichtig für unsere Kinder ist, erfährst du hier.

Endlich habe ich den Nachmittag Zeit, um mit einer Freundindurch die Stadt zu bummeln. Vielleicht finde ich eine Kette, die zu meiner neuen Bluse passt und eine Hose in ähnlicher Farbe.

Mit vollen Einkaufstüten komme ich zurück. Tüten, gefüllt mit Kinderkleidung, neuen Schälmessern und einem Hemd für meinen Mann. Keine Kette, keine Hose. Für alle habe ich etwas gefunden, nur für mich nichts.

Kennst du das auch? Du denkst an alle anderen, aber kaum andich? Fragst du dich manchmal auch, ob du keine Wünsche und Träume hast?

Ist man nur dann eine gute Mutter, wenn man erst an dieanderen denkt?

Sind unsere Wünsche notwendig für ein glückliches und erfülltest Leben oder nur die Kirsche auf der Sahne. Lecker, aber nicht notwendig?

Bedeutet es, dass wir egoistisch und lebensfremd sind, wennwir träumen?

Kennst du deine Träume noch?

Wenn ich in meinen Coachings danach frage, können einige spontan ihre Vorstellungen aufzählen. Andere lächeln verlegen, weil ihnen nichts einfällt. Das ist in Ordnung, viele Träume aus der Kindheit passen nicht mehr. Wir haben uns weiterentwickelt und sind aus ihnen herausgewachsen. Das bedeutet nicht, dass wir dann wunschlos glücklich sind.

Hör auf zu träumen und werd erwachsen.

Wer hat als Kind nicht gesagt bekommen, wir wären jetzt groß, müssen uns der Realität stellen und aufhören zu träumen. Oder haben die Anderen milde gelächelt, wenn du von deinen Zielen und Vorstellungen erzählst?

So viel passiert im Laufe der Zeit, was uns von unseren Träumen entfernt hat. Und der stressige Alltag sorgt dafür, dass wir uns auch nicht zu viele Gedanken darüber machen.

Wenn wir keine Träume benennen können, liegt das meist daran, dass wir im Alltag unsere Wünsche und Bedürfnisse vergessen oder verdrängt haben. „Wenn ich keine Träume habe, kann ich auch nicht enttäuscht werden.“ Oder:„Ich habe nicht die Ruhe und die Zeit, über so etwas nachzudenken.“ So geht es vielen Menschen, die sich lange nicht mehr diese Frage gestellt haben: Was wünsche ich mir vom Leben?

Oft fährt der Autopilot in die falsche Richtung

Unsere Tage verlaufen wie durch einen Autopiloten gesteuert. Automatisch spulen wir unser Programm ab. Wir reagieren höchstens auf Abweichungen und Störungen anders, damit am Ende alles stimmt. All die Dinge, die wir automatisch machen, über die wir nicht lange nachdenken müssen, machen uns den Alltag leichter. Von daher ist ein Autopilot nicht grundsätzlich schlecht. Entscheidungen zu treffen, kostet Energie, die du so einsparst. Das ist menschlich.

So wie der Autopilot dir durch den Tag hilft, kann er dich gleichzeitig von deinen Träumen entfernen. Deine Achtsamkeit gerät immer weiter in den Hintergrund. Aber diese Achtsamkeit benötigst du, um deine Bedürfnisse, Wünsche und Träume zu erkennen. Vielleicht hast du verlernt, auf diese Dinge im Alltag zu achten?

Was im Alltag wichtig ist

Wir sind es gewohnt, übermüdet in den neuen Tag zu starten, beim Aufstehen haben wir schon all die Dinge im Kopf, die wir erledigen müssen. Ständig dieser Zeitdruck, der droht, unsere Planungen über den Haufen zu werfen. Das erfordert schon alle Kraft und ist wirklich anstrengend.

Und wir Mütter stellen dann chnell unsere eigenen Dinge hinten an. "Ich würde so gerne einfach mal ausschlafen."

Schon als Kind wollte ich Klavier spielen lernen, aber es hat niegepasst. Ich würde gerne mehr Sport machen oder morgens meditieren. Wie soll ich das noch unterbringen? Es gibt so viel zu tun, was wichtiger erscheint.

So verschieben sich die Träume und werden immer kleiner, bis du entweder doch mal Zeit für sie findest oder sie ganz vergisst. Du weißt dann zwar, dass da was war. Aber andere Sachen waren gerade in diesen Momenten dringender.

Wenn du erkennst, was dich von deinen Träumen abhält, wieso du dir die vielleicht sogar verbietest und wie deine Träume von der Umwelt beeinflusst werden, dann fällt es dir wieder leichter, deine Träume und Wünsche zu erkennen.

Komm deinen Wünschen auf die Spur.

Hast du Wünsche, die so weit weg erscheinen und nicht in dein heutiges Leben und in deine Realität passen?

Viele werfen dann entmutigt das Handtuch und streichen ihre Träume.

Aber wenn das anders wäre, hättest du es doch bereits umgesetzt. Dann wären es keine Wünsche, sondern Punkte auf deiner To-do-Liste. Dass es schwieriger werden könnte, dass du etwas Neues machen und deine Komfortzone verlassen musst, sind gerade die Kennzeichen solcher Wünsche.

Das wäre zu schön um wahr zu sein.

Menschen mit negativen Glaubenssätzen können sich manchmal so viel Gutes gar nicht vorstellen.

„Das schaffst du doch nicht.“ „So etwas ist nichts für dich.“ „Nur schlechte Menschen verdienen viel Geld, denn die haben andere übers Ohr gehauen.“ Wer solche Sätze sagt, hat ein bestimmtes Bild von der Welt und Annahmen, wie sie funktioniert. Und wenn es dein Umeld, vielleichgt deine Eltern oder Freunde sind, haben sie einen enormen Einfluss auf dich. Ihr Gehirn ist auf diese Sichtweite programmiert. Durch das ständige Wiederholen haben sie eine feste Spur im Gehirn gelegt, der die Gedanken automatisch folgen.

Es ist dann schwerer, einen neuen Gedankenweg zu gehen und beizubehalten. Es ist einfach viel anstrengender.

Neue Gedankenmuster aufzubauen ist möglich, erfordert aber etwas Kraft und Aufmerksamkeit. Denn das sind die Glaubenssätze, die uns hindern. Diese Sätze, die wir  immer schon gehört haben. Stimmen die denn überhaupt? Ist das nur eine Meinung oder bewiesene Realität? Jetzt wird es Zeit, diese zu überprüfen.

Was dich einschränkt und nicht stimmt, muss weg.

Wenn du auch dazu neigst, in dieser Weise zu denken, dann kann sich das Träumen von schönen Dingen falsch anfühlen. Nicht, weil es falsch wäre, sondern weil es ungewohnt ist. Dein innerer Kritiker steht immer bereit, um dir solche Gedanken wieder auszureden.

Bedeutet das, dass du keine Chance mehr hast, dir große Dinge vorzustellen? Nein, hier ist vor allem dein Durchhaltevermögen gefragt. Du musst neue Spuren für deine Gedanken anlegen und iese einüben. Wenn dir dieses Denken nicht mehr fremd ist, wird es nicht mehr abgewehrt.

Zum Glück kannst du deine Glaubenssätze hinterfragen und verändern.


Das sollten wir Erwachsene auch tatsächlich tun. Und das nicht nur, wenn es um unsereTräume geht. So oft erlebe ich Frauen in meinem Coaching, die ihren Alltag meistern, für ihre Kinder da sind, alles regeln und organisieren, aber immer zweifeln und das Gefühl haben, sie müssten es doch besser machen. Wer jeden Tag mit Zweifeln kämpft, hat auch das Gefühl, große Träume nicht mehr verdient zu haben. Und so geraten wir in einen Kreislauf, der all unsere negativenGefühle verstärkt. Und der völlig falsch ist.

Also fang wieder an zu träumen. Mach aus deinen Träumen Ziele, die du erreichen möchtest. Plane die Schritte, die zur Umsetzung notwendig sind. Denn wenn du deine Wünsche verwirklichst, deine Träume erreichst, wirst du ein Vorbild für alle anderen. Vor allem bist du ein Vorbildfür deine Kinder. Zeig ihnen, wie du das machst, leben vor, dass eigene Wünsche wichtig sind und nicht vergessen werden dürfen. Damit deine Kinder, wenn diemal erwachsen sind, nicht auch vor lauter Stress ihre Träume aus den Augen verlieren.

 

Lass uns damit anfangen und dieses Vorbild zu sein. Wir alle. Wenn die anderen sich das bei uns abgucken, machen wir sie auch zu glücklicheren und zufriedeneren Menschen. Sei nicht egoistisch, leb deineTräume.

Alles Liebe für dich, Petra

Tags:
Petra Baron

Ohne den festen Willen, dass es meinen Kindern mal besser gehen soll und dass sie glücklich werden, hätte ich nicht so viel gelernt. Erst jetzt verstehe ich, dass meine Eltern mir vielleicht gerne gezeigt hätten, wie ich glücklich werde, es aber selber nicht wussten. Und das sollte sich nicht wiederholen.

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