Der Schlüssel zu einem glücklichen Leben

Was ist DER Schlüssel zu einem glücklichen Leben?


Deine Wahrnehmung ist entscheidend? Wenn deine Wahrnehmung nicht stimmt, wie willst du etwas erreichen? Wie willst du glücklich werden? Aber Stopp, dies ist kein Vorwurf oder ein Hinweis, dass du etwas falsch machst. Ganz im Gegenteil. Denn deine Wahrnehmung ist etwas, was nicht nur von dir allein beeinflusst wurde. Also lass dich doch auf dieses Gedankenspiel ein.

 

Ich frage dich: Wie nimmst du dich wahr?

 

Wir sind hier ja unter uns, da können wir ganz ehrlich sein. Das ist jetzt nicht wie bei einem Vorstellungsgespräch, in dem du nach deinen Stärken und Schwächen gefragt wirst. Auf die Frage ist man vorbereitet und hat sich eine Antwort überlegt, die auf jeden Fall positiv klingt.

Jetzt ist aber der Zeitpunkt, um ehrlich zu sein. Dir gegenüber - denn ich kann dich ja nicht hören und weiß nicht, was du jetzt antwortest.

 

Wenn du nun erst mal die Standardantworten in deinem Kopf durchgegangen bist, dann lass uns richtig weiter machen. Und schwupp, wird die Sache hier für einige ungemütlich. Was will die jetzt von mir? Ich brauche keinen, der mich auf meine Fehler aufmerksam macht. Das ist ein blödes Spiel, dazu habe ich keine Lust.

Oh, wird es unangenehm? Nein, das soll es nicht, ganz bestimmt nicht. Aber solltest du dich jetzt tatsächlich ein wenig unwohl fühlen, erkläre ich dir, warum das so ist und warum du das nicht brauchst.

 

Uns wird immer wieder suggeriert, die erfolgreichen Menschen sind so: stark, erfolgreich, moralisch einwandfrei, sicher und wissen immer was sie wollen und wo es lang geht. Sie bilden sich etwas auf ihr Aussehen ein und ihr Geld macht sie nur arrogant. Das sind Glaubenssätze, die viele gehört haben. Aber das stimmt nicht. Es gibt genauso viele falsche, dumme, überhebliche und schlechte reiche Menschen, wie arme.

Und reiche, schöne und erfolgreiche Menschen sind genauso unsicher, wie wir auch. Deine Nachbarin, bei der die Wohnung immer supersauber ist, ist ebenfalls unsicher. Die Kollegin, die irgendwie immer alles zu schaffen scheint, ist auch unsicher.

Illusionstrick Nr. 1

Wir erkennen das bei anderen oft nicht, weil sie den Illusionstrick Nr. 1anwenden: Zeige nie, wenn du unsicher bist. Und so geht es einigen Menschen in Wahrheit überhaupt nicht gut. Sie haben Angst, sind unsicher oder wissen nicht, was sie als nnächstes tun sollten. Aber sie leben nach der Devise: Nur nichts anmerkenlassen. „Was denken dann die anderen? Was halten sie dann von mir?“ Also: Immer lächeln, dann merkt schon keiner was.

Und so betrügen wir uns selbst und errichten eine Scheinwelt, die so vielen weitere Menschen das Leben einfach nur schwer macht.

 

Hier ein Beispiel, das ich jetzt gerade selber erlebt habe. Zurzeit versuche ich die Regeln der Finanzbuchhaltung zu ergründen, und dasfällt mir richtig schwer. Einfache Geschäftsfälle zu buchen, war kein Problem. Aber sobald es komplizierter wurde, war ich raus. Da ich es aber trotzdem lernen wollte, habe ich nachgefragt und meine Kurskameraden um Hilfe gebeten. Das war für die auch kein Problem. Se haben mir gerne geholfen und so bin ich mit dem Stoff weitergekommen. In meiner Klasse war auch eine Mitschülerin, die genauso viele Schwierigkeiten hatte. Sie hat aber niemanden um Hilfe gebeten,fiel immer weiter im Stoff zurück und am Ende hat gar nichts mehr gepasst. Schule blöd, Lehrer blöd. Dann gab es Streit, sie ging nach Hause und hatte so keine Möglichkeit, das Verpasste aufzufangen.

Und die Klasse saß da und hat sich gefragt: „Warum sie nicht um Hilfe gebetenhat?“ Die anderen hätte ihr ebenso gerne geholfen.

Das kann mehrer Gründe haben:

1.    Sie hat sich nicht getraut, da sie befürchtete, die anderen würden schlecht über sie denken oder sie für dumm halten.

2.    Sie hat nach den ersten Schwierigkeiten schon beschlossen: „Das schaffe ich nie“, und hat innerlich aufgegeben.

3.    Sie hatte früher gelernt, sie darf nicht um Hilfe bitten und zog das gar nicht in Erwägung.

4.    Sie ist davon überzeugt, sie muss alles allein schaffen.

Bei dem letzten Punkt ist es meist sehr schwierig. Es ist fast ausgeschlossen, dass diese Personen sich helfen lassen. Sie sind ja de rMeinung, sie bräuchten die Hilfe nicht.

Und da wir hier ja unter uns sind, kann ich auch ganz deutlich sagen, was das ist: eine Form von Arroganz! Es handelt sich um Überheblichkeit und ist ein riesen Fehler. Denn es ist für niemanden auf dieser Welt möglich, es immer ohne Hilfe anderer zu schaffen. Wir brauchen die Unterstützung, wenn wir etwas Neueslernen oder ausprobieren wollen. Nicht nur wenn es um Buchführung geht. Wir können nicht alles wissen und können auch nicht alles können.

Um Hilfe zu bitten ist ein Zeichen von Stärke

Der Spruch: „Es ist ein Zeichen von Stärke, um Hilfe zu bitten.“, ist wahr. Und auch die Menschen, die beruflich richtig erfolgreich sind, brauchen die Unterstützung anderer. Das nennen sie dann Networking oder Mentoring. Sie wissen, dass es ohne geht nicht.

Kommen wir jetzt wieder zurück auf die Eingangsfrage: Wie nimmst du dichwahr?

 

Vielleicht fällt es dir jetzt etwas leichter, zu sagen, wo du eventuell Schwierigkeiten hast, was noch nicht so klappt, oder in welchem Bereich du Unterstützung brauchst?

Wenn dir jetzt etwas einfällt: Super, du bist voll normal. Hier kannst du ansetzen. Versuch nicht, mit aller Kraft deine Schwächezu verstecken. Und stecke nicht unbedingt deine ganze Kraft in die Bearbeitung der Dinge, die du nicht so gut kannst. Arbeite an den Dingen, in denen du stark bist. Denn das sind Bereiche, in denen andere Unterstützung brauchen. Ergänzt euch.

 

Vergiss nie, du kannst etwas, was andere nicht können. Und vergiß nicht, dass es Leute gibt, die dir gerne helfen möchten. Zusammen seid ihr stark, ein Dream-Team und unschlagbar.

 

Und noch etwas zu deiner Wahrnehmung

Mit all deinen Stärken und deinen Schwächen bist du ein wundervollerMensch. Das macht dich einzigartig und besonders. So bist du gemeint und anderssolltest du nicht sein. Wenn du das weißt, brauchst du nicht mehr unsicher zusein, wenn dir etwas nicht gelingt. Du bleibst wunderbar.



Und zum Schluss noch ein besonderer Tipp für dich. Wenn du auf einearrogante Person triffst, die dich von oben herab behandelt, oder die dir dasGefühl gibt, du bist nicht gut genug, dann denke immer daran:

 

Diese Person ist viel unsicherer als du.

 

Denn wäre sie das nicht, müsste sie sich nicht so verhalten.Denn hinter ihrer Arroganz verstecken diese Menschen ihre Unsicherheit. Sobaldsie Unsicherheit spüren, dann schalten sie in diesen Modus und behandeln dichabwertend. Nur damit du nicht merkst, dass sich so fühlen. Sie habenwahnsinnige Angst, dass du das bemerkst. Sie wollen nicht, dass du sie fürschwach hältst. Zuzugeben, dass sie einen Fehler gemacht haben oder dass sieetwas nicht können, macht ihnen richtig Angst.

 

Also, wenn dich das nächste Mal jemand so behandelt, lächle ihn freundlichan und denk dir deinen Teil: Oh je, der ist ja noch unsicherer als ich.

 

Bleibe genau der Mensch, der du jetzt bist, liebe deine Schwächen undStärken und werde so glücklich.

 

Hey, gibt es eine Stelle in diesem Text, die dich angesprochen hat, oder inder du dich wiedererkannt hast? Wie sind deine Erfahrungen mit arrogantenMenschen? Wie gehst du damit um? Schreib mir doch in die Kommentare. Ich freuemich, von dir zu lesen.

 

Alles Liebe für dich, deine Petra

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Petra Baron

Ohne den festen Willen, dass es meinen Kindern mal besser gehen soll und dass sie glücklich werden, hätte ich nicht so viel gelernt. Erst jetzt verstehe ich, dass meine Eltern mir vielleicht gerne gezeigt hätten, wie ich glücklich werde, es aber selber nicht wussten. Und das sollte sich nicht wiederholen.

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