Was ist Selbstbewusstsein? Und wie kann man es stärken?

Was ist Selbstbewusstsein? Und wie kann man es stärken?

Selbstbewusste Mütter sind Vorbilder für ihre Kinder

Selbstvertrauen ist der Glaube an die eigene Fähigkeit. Wenn du selbstbewusst bist, glaubst du, dass du all das schaffen kannst, was du schaffen möchtest. Du bist davon überzeugt, über das notwendige Wissen, sowie die erforderlichen Fähigkeiten und die Fertigkeiten zu verfügen. Du kannst noch nicht sagen, wie lange es dauert. Du kannst noch nicht ahnen, ob es Hindernisse geben wird. Aber du bist sicher, du schaffst das. Wer selbstbewusst ist, vertraut eben darauf, einen Weg zu finden. Menschen mit einem guten Selbstbewusstsein haben gleichzeitig ein hohes Selbstvertrauen.

Selbstbewusste Menschen sind überzeugt, sie werden Erfolg haben und ihre Ziele erreichen. Wenn es schwierig wird, verlieren nicht den Mut.

Selbstbewusst zu sein heißt aber nicht: Ich kann alles und ich weiß alles. Das hat rein gar nichts mit einem guten Selbstbewusstsein zu tun. Der Gedanke hier ist: "Ich werde es schaffen. Was ich noch nicht kann, werde ich lernen und wenn ich Hilfe brauche, finde ich jemanden."

Aber manchmal habe ich doch Zweifel. Was du tun kannst, um diese Zweifel abzulegen und wie du nicht den Mut verlierst, erfährst du jetzt.

Das ist der besten Wege, um dein Selbstbewusstsein zu stärken

Ist es immer die Anerkennung von außen, die wir brauchen um uns stark und gut zu fühlen? Diese Art von Zuspruch ist besonders in jungen Jahren wichtig. In dieser Zeit beobachten Kinder ihr Umfeld.

"Wie reagieren andere auf mich? Wie gehen sie mit anderen Personen um und wie fühlen sie sich?" Durch diese Beobachtung erfahren Kinder, wie die Welt funktioniert und welche Rolle sie darin spielen.

Ein Beispiel machte es deutlich: Bekommen die Kinder Anerkennung, Liebe ohne Bedingungen, Nähe und Sicherheit, entwickeln sie ein starkes Selbstbewusstsein. Ist der Umgang durch Kälte, Gleichgültigkeit, wenig Anerkennung und wenig Sicherheit geprägt, fühlen sie sich ungeliebt und wenig wertvoll.

Das sind dann die Menschen, die ihr weiteres Leben auf die Anerkennung von außen angewiesen sind. Sie brauchen die Bestätigung von ihrem Umfeld, um sich selbst gut zu finden. Aber so wie wir nicht alle Menschen mögen, mögen uns auch nicht alle. Personen mit einen schlechten Selbstbewusstsein werden unsicher und haben die Befürchtung, sie wären nicht gut genug.

Warum ist es wichtig, selbstbewusst zu sein?

Selbstbewusste Menschen sind glücklicher als andere. Sie lassen sich nicht von den negativen Äußerungen anderer Menschen beeinflussen. Menschen, die sich selbst als kompetent und fähig einschätzen, haben ein gesünderes Gefühl und eine positive Einstellung zu sich selbst.

Wie oft hast du schon von einem Freund oder früher von einer Lehrerin in der Schule den Satz gehört: "Sei selbstbewusst"? Du könntest doch viel mehr und du solltest mehr wagen. Aber du traust dich nicht. Oder du hast den Gedanken, es würde dir nicht mehr zustehen. "Ich bin toll und habe das Glück verdient.", kommt in deinem Wortschatz gar nicht vor.

Stell dich deinen Ängsten

So bleiben Träume auf der Strecke, Bedürfnisse werden nicht geäußert und befriedigt. Wer so denkt, glaubt auch, er hätte kaum Stärken und viel mehr Schwächen. Sie haben schon die Haltung: "Ich bin es nicht wert." Dies zieht sich durch alle Bereiche ihres Lebens, quasi durch die ganze Existenz. Hast du Angst Risiken einzugehen?

Vielleicht denkst du jetzt: "Das geht dich gar nichts an. Es ist doch mein Ding, wie selbstbewusst ich bin." Das stimmt natürlich. Aber es betrifft nicht nur dich. Wenn du Kinder hast, hat es große Auswirkungen auf sie. Du bist ihr Vorbild. Ich sage immer: Hinter jedem glücklichen Kind steht eine glückliche Mutter. Meine Eltern waren unzufriedene und auch unglückliche Menschen. Und diese Unzufriedenheit habe ich übernommen. Nicht, weil ich das wollte. Es ist unbemerkt und automatisch passiert. Denn Kinder lernen so, sie schauen es sich bei den Erwachsenen ab. Und da sie unglücklich waren, konnten sie mir gar nicht zeigen, wie glücklich geht. Da sie selber zweifelten, zweifelte ich auch an mir.

Starke Frauen treten mutig auf.

Wie zeigt sich ein starkes Selbstbewusstsein?

Menschen, die an sich selbst glauben, geben sich in der nicht so schnell auf. Wenn sie Fehler machen, sind sie eventuell enttäuscht, aber sie lassen sich nicht entmutigen. Sie wissen, dass Fehler Teil des Lebens sind und sich nicht vermeiden lassen. Besonders unsichere Menschen neigen dann dazu, sich als ganze Person abzuwerten. Sie fühlen sich, als hätten sie versagt. Aber man kann auch denken: "Mist, da ist mir ein Fehler unterlaufen. Wie konnte das denn passieren? Mal nachschauen, dann passiert es nicht wieder." Fehler haben für sie eine negative Bedeutung.

Selbstbewusste Menschen sind offener, gehen leichter auf andere zu und finden schneller Anschluss. Sie wissen, dass ihre Meinung wichtig ist und sagen diese auch. Es gibt so viele Beispiele, in denen es wichtig ist, seine Meinung zu äußern: in der Partnerschaft, auf der Arbeit, in der Erziehung ... "Ich weiß, dass ich es kann"Menschen mit dieser Art von Selbstvertrauen haben eine positive Einstellung zu ihren Fähigkeiten und ihrer Erfolgsbilanz.

Eine selbstbewusste Person hat keine Angst, um Hilfe zu bitten. Sie tun, was sie können, und wenn sie bei etwas Hilfe brauchen, zögern sie nicht, andere anzusprechen. "Ich frage nach Hilfe" ist für einige ein Synonym für "Ich bin nicht gut genug". Aber das stimmt nicht. Es ist ein Zeichen von Stärke, wenn du dir eingestehen kannst, dass du einige Probleme nicht allein lösen kannst. Wenig selbstbewusste Leute geben keine Fehler zu und bitten nicht um Unterstützung. "Ich bezweifle, dass ich es schaffen kann." Dieses Selbstvertrauen zeigt sich, wenn Menschen etwas erreichen wollen, ihnen aber das Selbstvertrauen fehlt.


Der größte Feind eines starken Selbstbewusstseins

Wenn Selbstvertrauen wichtig ist, ist ein Mangel davon der größte Feind eines starken Selbstbewusstseins. Zweifel können dein Selbstvertrauen schwächen und dich davon abhalten, die Dinge zu tun, die du gerne tun willst.

Menschen mit negativen Einstellungen fällt es schwer, etwas zu unternehmen, selbst wenn sie weiß, dass es gut für sie ist. "Soll oder nicht?" "Es hat doch eh keinen Zweck." "Das lohnt sich doch nicht." Zweifel kann zu Angst führen, und Angst zu Vermeidung. Wenn Menschen Angst zu scheitern oder abgelehnt zu werden, werden sie Wege finden, die zu vermeiden. Sie probieren seltener neue Dinge aus oder tun nicht das, was sie gerne möchten. So rutschen sie in einen Kreislauf, der sie immer weiter nach unten zieht. Das ist eine Entwicklung in die entgegengesetzte Richtung. Und dann sehen sie im Internet und in den sozialen Medien, was andere alles unternehmen und fühlen sie noch schlechter.

Zweifel schwächen das Selbstvertrauen. Sie bringen dich dazu, dich selbst ständig infrage zu stellen. Obwohl du eigentlich positiv eingestellt sein könntest. Zweifel können dich davon abhalten, überhaupt positiven Ergebnisse zu erleben. Sie rauben dir nur die Energie.


Prägungen im Kindesalter

Kinder stark und selbstbewusst machen

Die Quelle des Selbstbewusstseins ist die Beobachtung des Umfelds in der Kindheit. Wie reagiert mein Umfeld auf mich? Wie entspannt, glücklich und selbstbewusst sind meine Eltern?

Kinder fragen sich immer wieder, wie das Leben so läuft. Sie lesen es an unserem Verhalten und unseren Stimmungen ab.

Leider gibt es keine Übersetzungen, die dem Kind sagen würden: Deine Eltern haben Stress, aber das hat gar nichts mit dir zu tun. Sie lieben dich, aber im Moment es ist schwierig." Und sie können das auch niemanden fragen. Sie beziehen alles auf sich und je nach Stimmung und Reaktion zu Hause, schätzen sie ihren Wert ein. Das läuft unbewusst und automatisch ab. Leider überprüfen viele im Erwachsenenalter nicht, wie gut oder schlecht ihre Eltern damals gestimmt waren und wie sie die Kinder sogeprägt haben.

Einige Kinder haben zum Beispiel ein starkes Selbstbewusstsein, das sie schon in jungen Jahren entwickeln. Wie kannst du deine Kinder fördern?

Ein Beispiel: Im Alter von fünf Jahren fangen Kinder an, sich selbst als jemanden zu sehen, der Aufgaben bewältigen kann und von seinen Fähigkeiten überzeugt ist. Sie zeigen dieses Selbstbewusstsein auch dadurch, dass sie Risiken eingehen und sich mutig neue Dinge auszuprobieren. Es ist wichtig, dass Eltern dies schon in jungen Jahren fördern. Es wird ihnen später im Leben zugutekommen.

Ich kann nichts

Das Gefühl, nichts zu können, ständig zu versagen oder als Mensch wenig wert zu sein, ist ein Risikofaktor für psychologische Erkrankungen. Kinder mit einem geringen Selbstwertgefühl sind im Erwachsenenalter anfälliger für Depressionen und Angstzustände. Das liegt daran, dass sie nicht glauben, dass sie schwierige Aufgaben bewältigen können oder dass Fehler unvermeidlich sind. Erwachsene mit geringem Selbstwertgefühl haben oft ein falsches Bild. Ein niedriges Selbstwertgefühl kann sich auf unterschiedliche Arten zeigen. Es lassen sich zwei typische Muster unterscheiden:

  • Bei einigen Betroffenen ist ein mangelndes Selbstwertgefühl leicht zu erkennen. Sie sind schüchtern und ängstlich, oft sprechen sie über sich selbst negativ und spielen ihren Erfolg herunter.
  • Doch nicht immer sind die Symptome für mangelndes Selbstvertrauen so offensichtlich. Einige Betroffene versuchen, ihre Unsicherheit zu überspielen. Sie treten betont selbstsicher auf. Dabei übertreiben sie es schnell und wirken auf andere arrogant. Sie suchen Bestätigung bei anderen Menschen, weil sie nur durch diese externe Versicherung das Gefühl haben, etwas wert zu sein. (Das sind die Menschen, die auf gar keinen Fall einen Fehler zugeben würden.)

Die 8 goldenen Regeln für ein starkes Selbstbewusstsein

Selbstbewusst kannst du immer werden

Hier sind 8 Tipps, um dein Selbstvertrauen zu stärken. Du musst sie nicht alle gleichzeitig machen. Wähle den Punkt aus, die für dich am besten geeignet erscheint. Welcher Bereich spricht dich am meisten an?


1) Setze dir kleine Ziele und erreiche sie

Runter vom Sofa und raus aus der Komfortzone. Hier kannst du gar nichts für dein Selbstbewusstsein tun. Schon kleine Erfolge helfen, dich sicherer und stärker zu fühlen. Such dir etwas aus, was du gerne machen möchtest, dich aber bisher nicht getraut hast. Gelegentlich wird etwas nicht klappen. Aber andere Dinge funktionieren wieder super. Genauso, wie es bei uns allen ist.


2) Tu jeden Tag etwas, um anderen zu helfen

Finde heraus, was du tun kannst, um zu helfen. Die Psychologie hat herausgefunden, dass freiwillige Helfer und sozial engagierte Menschen gesünder, zufriedener und stressresistenter sind als jene, die nur auf ihr eigenes Wohl bedacht sind.


3) Verbringe jeden Tag etwas Zeit mit Visualisierungen für deinen Erfolg

Erfolg ist Kopfsache und was du dir vorstellen kannst, kannst du vielleicht auch erreichen. Eine gute Visualiserung besteht aber immer aus mehreren Teilen. Erstens: Wenn du dir vorstellen kannst, wie du z.B. etwas umsetzt, sollte zweitens als nächster Schritt deine Plaung erfolgen. Wie kannst du genau dahin kommen? Dann geht es natürlich drittens an die Umsetzung.

4) Bleib bei der Überzeugung, selbstbewusst zu sein, auch wenn du Angst hast, zu versagen

Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst: Mut ist es, trotzdem zu handeln. Alle haben Angst. Und je mehr du aus deiner Komfortzone kommst, umso mehr Erfahrungen wirst du machen und feststellen, was du wirklich alles schaffen kannst.


5)Sei ein Vorbild und hilf anderen, sich ebenfalls selbstbewusster zu fühlen.

Wenn du an deinem Selbstbewusstsein arbeitest und dich stärker, schöner und mutiger fühlst, inspirierst du dein Umfeld. Du tust nicht nur etwas für dich. Diese Arbeit ist ein Beitrag und ein Gewinn für deine Freunde und deine Familie.


6) Erlaube dir Fehler zu machen

Fehler sind ein Teil des Lebens und wir sollten uns nicht die Schuld dafür geben. Fehler passieren, ob wir das wollen oder nicht. Jeder macht Fehler. Es ist wichtig zu lernen, mir ihnen richtig umzugehen. Ein Thema, das unsichere Personen gerne meiden. Wenn du etwas falsch machst, bedeutet es nicht, dass du nicht gut genug bist. Und es heißt auf keinen Fall, dass du ein schlechter Mensch bist. Die Frage sollte sein: Was kannst du daraus lernen. Und dann sind Fehler nützlich.


7) Finde heraus, wer du bist

Selbsterkenntnis ist der Schlüssel zur Verbesserung unserer persönlichen Entwicklung. Selbsterkenntnis hilft uns zu verstehen, dass es einen Unterschied zwischen einer irrationalen Überzeugung und einer rationalen Überzeugung gibt.

Bist du wirklich so, wie du von dir denkst? Oder hast du es als Kind glauben "müssen"?  

8) Nimm Komplimente an und mach dir selber welche

Es gibt echt eine Menge Menschen, die sich bei Komplimenten unwohl fühlen. Und die so hart mit sich umgehen, wie sie es mit keinem anderen machen. Sie beschimpfen sich selber, lassen kein gutes Haar an sich und werten sich ständig ab. Wie soll da je ein gutes Selbstbewusstsein entstehen?

Ich möchte dir sagen: Herzlichen Glückwunsch! Du bist großartig, weil du das Richtige darüber liest, wie du mehr Selbstbewusstsein erreichst. So viele sind unzufrieden, aber ändern nichts.


Übernimm die Verantwortung für dein Leben

Es geht um dich und dein Glück. Du hast es verdient und du sollst erkennen, was alles in dir steckt. Und das hilft nicht nur dir, sondern allen in deinem Umfeld. Besonders deinen Kindern. Denn du bist ihr Vorbild, du zeigst ihnen die Welt. Wenn du noch mehr über dieses Thema erfahren möchtest, kannst du gerne mein kostenloses Ebook "Chaos bewältigen - zwischen Küche, schmutziger Wäsche und Kinder erziehen" herunterladen. Klick einfach diesen Link an: E-Book

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Petra Baron

Ohne den festen Willen, dass es meinen Kindern mal besser gehen soll und dass sie glücklich werden, hätte ich nicht so viel gelernt. Erst jetzt verstehe ich, dass meine Eltern mir vielleicht gerne gezeigt hätten, wie ich glücklich werde, es aber selber nicht wussten. Und das sollte sich nicht wiederholen.

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