Wie kann ich meinem Kind Sicherheit vermitteln, wenn ich selber unsicher bist?

Etwas Unsicherheit ist OK

„Du meldest deine Kleine jetzt schon im Kindergarten an? Warum tust du ihr das an? Das ist bestimmt nicht gut für sie.“

Eine Frage und schon ist es wieder da: mein Gefühl der Unsicherheit. Ist es richtig? Ist es gut oder schade ich ihr? Bin ich egoistisch?

Wer Mutter ist, kennt diese Gefühle und Fragen. Grundsätzlich haben Zweifel etwas Gutes, sie regen zum Nachdenken an und helfen, gute Lösungen zu finden. Wenn Zweifel ständig da sind oder lähmen, sind sie negativ. Dann stellt sich die Frage:

Wie kann ich meinem Kind Sicherheit vermitteln, wenn ich selber unsicher bist?

Oder zu unserem Beispiel: Wie soll das Kind mit einem guten Gefühl in die KiTa gehen, wenn wir es mit einem schlechten Gefühl hinbringen?

Kinder spüren sehr genau, wie es uns geht. Sie erfahren die Welt über unsere Handlungen und unsere Reaktionen. So entwickeln Kinder ihr Bild von der Welt.

Dein Kind spürt, wie du dich fühlst und dass etwas nicht sicher ist. Es verstehen aber nicht warum: „Wenn Mama so komisch ist, ist etwas nicht in Ordnung.“ So vermittelst du ein grundsätzliches Gefühl der Unsicherheit. Ganz automatisch, auch wenn du es nicht willst.

Aber wie können wir das vermeiden?

Da Unsicherheit nichts Schlechtes ist, muss sie nicht versteckt werden. Du darfst vor deinem Kind offen damit umgehen: „Ich bin auch total aufgeregt.“

Um zu verhindern, dass sich eine große bzw. ständige Unsicherheit auf dein Kind überträgt, kannst du an deiner Sicherheit arbeiten. Das macht dir deinen Alltag leichter und hilft deinen Kindern. Damit sie selbstsicher und mutig ihren Weg gehen können.

Ich habe mir auch um so viele Dingen einen Kopf gemacht und hatte ständig Zweifel. Je sicherer ich wurde, umso mehr hat sich das auf unseren Alltag übertragen. Ich wurde ruhiger und gelassener. Und meine Kinder auch.

Was hilft dir Entscheidungen im Familienalltag zu treffen? Fühlst du dich da sicher oder fällt dir das manchmal auch so schwer?

Alles Liebe für dich, deine Petra

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Petra Baron

Ohne den festen Willen, dass es meinen Kindern mal besser gehen soll und dass sie glücklich werden, hätte ich nicht so viel gelernt. Erst jetzt verstehe ich, dass meine Eltern mir vielleicht gerne gezeigt hätten, wie ich glücklich werde, es aber selber nicht wussten. Und das sollte sich nicht wiederholen.

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